Klimabilanz? Das klingt im ersten Moment nach Papierkram und Bürokratie. Doch die Praxis zeigt: Molkereien, Schlachthöfe und der Handel fordern zunehmend Informationen zu den Treibhausgas-Emissionen der Betriebe, um sie entlang der Wertschöpfungskette zu reduzieren. Wer seine Zahlen jetzt schon kennt, sichert sich die Marktzugänge von morgen.
Gleichzeitig ist Klimaschutz auf dem Hof vor allem eines: reine Ressourceneffizienz. In einem effizienten Betrieb sind nicht nur die Emissionen geringer, sondern meist ist auch der Einsatz von Zukaufsfutter, Dünger, Energie und weiteren Produktionsmitteln je Produkteinheit optimiert. Das wirkt sich positiv auf die betriebliche Ökonomie aus. Eine fundierte Klimabilanz kann also auch als ein zusätzliches Diagnosewerkzeug für Ihre Wirtschaftlichkeit genutzt werden.
In diesem praxisnahen BZL-Web-Seminar am 10. Juni 2026 ab 18 Uhr erklären die beiden Expertinnen Lisa Oehlert (Landwirtschaftskammer Niedersachsen) und Caroline Labonte (Landwirtschaftskammer Nordrhein-Westfalen) wie die Datenerfassung unkompliziert gelingt, wer Sie dabei unterstützt und wo die größten Hebel im tierhaltenden Betrieb liegen.