Endstation Futtertrog und Biogas? Im Verlaufe der Lebensmittelverarbeitung fallen verschiedenste Rest- und Nebenstoffströme an. Diese werden häufig als Futter- oder Düngemittel nachgenutzt oder müssen kostenpflichtig entsorgt werden. Im Sinne der Stärkung der stofflichen Nutzung im Rahmen der bioökonomischen Wirtschaftsweise und zur Reduzierung von Lebensmittelverlusten rücken alternative Verwertungspfade in den Fokus, die eine höhere Wertschöpfung ermöglichen und sich positiv auf die Kostenstrukturen der Unternehmen auswirken.
Ob Mutterkornalkaloide als Wirkstoffe in der Pharmazie, Pektine aus Gemüseschnitt für kosmetische Anwendungen, Wirkstoffe für Bioherbizide aus Obsttrestern oder pflanzliche Proteine aus Kleien und Presskuchen für Fleischalternativen, die Wertschöpfungsketten sind mannigfaltig. Lernen Sie innovative und inspirierende Ideen kennen, die zu Ihren Stoffströmen passen und die Kreislaufwirtschaft in Ihrem Unternehmen stärken, fossile Rohstoffe ersetzen können und neue Wertschöpfungspotentiale erschließen.
Die Projektwerkstatt bietet Ihnen einen umfassenden Einblick in aktuelle Ansätze alternativer Nutzungspfade für Rest- und Nebenstoffströme:
Vorstellung Ihrer konkreten Fragestellung zur Rest- und Nebenstoffstromverwertung
Vorstellung eines konkreten Angebots zu Reststoffanalyse für Unternehmen
Moderierte Diskussion zu exemplarischen Wertschöpfungsketten an drei Thementischen
Rundgang bei der Rubinmühle Vogtland GmbH
Die Veranstaltung richtet sich an alle Branchensegmente der Land- und Ernährungswirtschaft sowie weitere Akteure mit Interesse an der Nutzung von biogenen Stoffströmen sowie interessierte Akteure aus Forschung und Transfer.