Feldtag

Sächsischer Feldtag Wasserrahmenrichtlinie- Pflanzenbauliche Anpassungsstrategien in Trockenregionen

Versuch macht klug und 180 ortsfeste Parzellen machen klüger. Was bewirkt eine Reduzierung der Stickstoffdüngung um 20 % im Vergleich zu voll ausgedüngten Pflanzen auf Trockenstandor-ten? In wie weit kann die Folgefrucht von der Vorfrucht profitieren? Zeigen sich je nach Dünge-regime und Fruchtfolgegestaltung Unterschiede im Nitrataustragsrisiko? All diesen und vielen weiteren Fragestellungen gehen wir am Versuchstandort im nordsächsichen Strelln auf den Grund.
Unabhängig von der kürzlich erfolgten Aufhebung der sächsichen Nitratgebiete, sind diese Fra-gen weiterhin aktuell. Denn um den guten Zustand der Gewässer nach Europäischer Wasser-rahmenrichtlinie zu erreichen, bleibt die Minderung von Nitratausträgen aus landwirtschaftli-chen Flächen als Herausforderung bestehen. Dafür braucht es pflanzenbauliche Anpassungs-strategien, die verstärkt Klimawandelfolgen für Ackerbau und N-Austragsdynamik miteinbezie-hen.
Die diesjährige Witterung hat erneut gezeigt, dass Trockenheit und Hitze, welche nicht nur in der Region Nordsachsen sondern in ganz Sachsen bei Ertrag und Qualität vieler Kulturen ihre Spuren hinterlassen haben, bei zukünftigen Fruchtfolge- und Düngeplanungen berücksichtigt werden müssen. Zusammen mit dem LfULG, der U.A.S. GmbH aus Jena und der Agrargenossen-schaft Doberschütz möchten wir Ihnen Ergebnisse zu Anpassungstrategien aus Versuchswesen, Praxis und Forschung im Rahmen eines Feldtages präsentieren.