Fachveranstaltung

Reduzierung der Lebensmittelabfälle in der Wertschöpfungskette

Ob Nachernteverluste, Nebenprodukte, Fehlkalkulationen im Handel oder Tellerreste in der Gemeinschaftsverpflegung – Lebensmittelabfälle fallen entlang der gesamten Wertschöpfungskette an. In Deutschland summieren sich diese auf rund 4,6 Millionen Tonnen jährlich. Wertvolle begrenzte Ressourcen wie Wasser, Saatgut, Boden und Energie werden somit umsonst eingesetzt, die Umwelt unnötig belastet und wirtschaftliches Potential nicht genutzt.

In dieser Veranstaltung werden zwei Best-Practice-Projekte sowie die bundesweit tätige Kompetenzstelle zur Vermeidung von Lebensmittelabfällen und -verlusten (KLAV) vorgestellt. Die KLAV führt in das Thema ein, beleuchtet Ursachen und Lösungsansätze und stellt ihr Angebot vor.

Im Projekt EAT OW, das im Rahmen des Modellregionenwettbewerbs „Besser essen in der Region“ gefördert wird, werden Wertschöpfungsketten für Nichthandelsware und saisonalen Überschuss im Raum Oldenburg entwickelt, um für mehr Regionalität und weniger Lebensmittelabfälle zu sorgen. Eine Schlüsselrolle kommt dabei der Außer-Haus-Verpflegung zu.

Wie die Verarbeitung und Vermarktung von Nischenprodukten aus der Bruderhahn-, Weiderind- und muttergebundener Kälberaufzucht funktionieren kann und wie krummes Gemüse und saisonale Überproduktion in die Wertschöpfungskette in der Region Neckar-Alb integriert werden, zeigt das BULEplus-Projekt „FairEdelung – Bio-regionale Produkte in aller Munde“.

Programmpunkte u.a.
– Lebensmittelabfälle in Deutschland – Ursachen und Lösungsansätze, Aufgabe der Kompetenzstelle zur Vermeidung von Lebensmittelabfällen und -verlusten
– EAT OW: Aufbau von Wertschöpfungsketten für Nichthandelsware und saisonalen Überschuss im Raum Oldenburg
– FairEdelung: Verarbeitung und Vermarktung von Nischenprodukten aus der Viehhaltung und krummem Gemüse in der Region Neckar-Alb