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Biodiversitätsmaßnahmen im Bio-Betrieb – Weideland – Ursprünglichste Grünlandnutzung, Biodiversitäts-Hotspot und CO2-Speicher

Grünland ist die größte landwirtschaftlich genutzte Perma- und Mischkultur, hat im Vergleich zu Acker und Wald die höchsten Humusgehalte sowie aufgrund der Wurzelmasse ein hohes Potential zum Humusaufbau. Zudem mindert oder verhindert es Erosion, speichert und filtert Wasser. Es ist ursprünglich in Koevolution mit großen Pflanzenfressern, den sogenannten Megaherbivoren entstanden und verträgt nicht nur die Nutzung, sondern es braucht sie. Bis heute ist die Beweidung ein oftmals völlig unterschätzter Faktor im Hinblick auf Biodiversität und klimarelevanter CO2-Speicherung im Boden.
In diesem Vortrag wird auf die Bedeutung der Beweidung von Grünland eingegangen und die Wichtigkeit aufgezeigt, Tierhaltung in der Landwirtschaft differenziert zu betrachten. Außerdem werden den Teilnehmenden wichtige Zusammenhänge aufgezeigt und Argumente für Gespräche mit tierhaltungskritischen Verbraucherinnen und Verbrauchern an die Hand gegeben, um auf die Bedeutung einer entsprechenden Tierhaltung für die Biodiversität eingehen zu können.
Referentin: Beate Leidig, Biodiversitätsberaterin