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Biostimulanzien im Ackerbau

Sind sie ein neuer Meilenstein für Ertrag und N-Effizienz?

Trockenperioden, Temperaturschwankungen und immer strengere Düngevorgaben: Die landwirtschaftliche Praxis in Sachsen steht unter Druck. Umso wichtiger werden innovative Betriebsmittel, die Kulturen gegen abiotischen Stress bei Pflanzen wappnen und gleichzeitig die Nährstoffaufnahme verbessern.

Ein Schlüsselthema, das die Branche aktuell bewegt, um die Zukunft des Ackerbaus aktiv zu gestalten, sind Biostimulanzien im Ackerbau.

Doch was verbirgt sich genau dahinter, und wie schlagen sich die biologischen Helfer im echten Praxistest auf sächsischen Böden?

Mehr als nur Dünger: Wie biologische Helfer das Pflanzenwachstum fördern

Biostimulanzien bilden eine gezielte Ergänzung zu Dünge- und Pflanzenschutzmitteln.

Anders als klassische Dünger oder Pflanzenschutzmittel greifen Biostimulanzien direkt in die physiologischen Prozesse der Pflanze und der Rhizosphäre (dem unmittelbaren Wurzelraum) ein. Sie stimulieren das Wurzelwachstum und helfen den Kulturen, Trockenheit oder Nährstoffengpässe besser zu überstehen.

Beim kommenden 13. AgrarTreff „Biostimulanzien im Ackerbau“ am 26. Juni 2026 wird dieses Thema umfassend beleuchtet. Henning Jaworski (Jahr Agrar) gibt zum Einstieg einen fundierten Überblick über den aktuellen Stand der Wissenschaft und Praxis: Wie genau lassen sich Vitalität und Pflanzenwachstum fördern und wo liegen die Grenzen beim Einsatz?

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Stickstoff-Effizienz im Fokus

Wie sich eine optimierte N-Effizienz in der Landwirtschaft gezielt umsetzen lässt, zeigen anschließend die Experten der Corteva Agriscience Germany GmbH.
Dr. Stefan Dolej stellt moderne biologische Lösungen vor – wie etwa blattaktive Bakterien (Methylobacterium symbioticum), die Luftstickstoff fixieren und der Pflanze direkt als Ammonium zur Verfügung stellen, oder bodenapplizierte Präparate, die blockierte Makronährstoffe wie Phosphat mobilisieren.

Der Praxischeck: Feldversuche und regionale Innovationen

Sebastian Rabe (Corteva) präsentiert konkrete und anschauliche Feldversuche bei Kartoffeln und Rüben direkt auf den Flächen der Agrarhof Gospersgrün GmbH.

Zusätzlich schlägt die Veranstaltung die Brücke zu regionalen sächsischen Innovationsprojekten. Das Team von LAND.VISION gibt exklusive Einblicke in aktuelle LAND.VISION Innovationen, gefolgt von einem Update zum Projekt Optiphos-Sachsen (gemeinsam umgesetzt von der AgUmenda GmbH und dem MBR Rochlitz e.V.). Hier steht der optimierte Phosphoreinsatz auf den stark heterogenen sächsischen Ackerböden im Fokus – ein perfektes Zusammenspiel mit dem Thema Nährstoffeffizienz.

Der AgrarTreff endet traditionell mit der Gelegenheit zum direkten Austausch: Bei einem gemeinsamen Imbiss können drängende Fragen diskutiert und Erfahrungen ausgetauscht werden.

Seien Sie dabei:

Wann?        Freitag, 26. Juni 2026
Einlass:        ab 09:00 Uhr mit Frühstücksimbiss
Beginn:       09:30 Uhr
Ende:           12:00 Uhr mit Mittagsimbiss
Wo?             Agrarhof Gospersgrün GmbH, Fraureuth

Lesen Sie hier noch mehr über den 13. AgrarTreff „Biostimulanzien im Ackerbau“.

Die Teilnahme ist kostenfrei, eine Anmeldung ist jedoch aus organisatorischen Gründen bis zum 23. Juni 2026 erforderlich.

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